23 Deutsche Gräben

Laufgräben werden bereits seit Jahrhunderten eingesetzt. Sie bieten Schutz bei Belagerungen und dienen dazu, sich den feindlichen Stellungen zu nähern. Als im Ersten Weltkrieg die Front Ende 1914 festläuft, graben sich die Armeen ein. Zunächst in Schützenlöchern und kurzen Laufgräben und in den folgenden Jahren in einem Netzwerk aus Laufgräben mit Unterschlüpfen, Depots, Hilfsposten und Dug-outs. Sie stehen jetzt in einem deutschen Gefechtslaufgraben. Einfach zu erkennen am Bankett; der Erhöhung, von wo aus die Soldaten über die Brustwehr schießen. Die Rückenwehr sorgt dafür, dass die Silhouette des schießenden Soldaten aus der Entfernung nicht sichtbar ist. Sehen Sie sich auch die Schießlöcher an! Es wirkt, als würden sie einen sicheren Blick auf das Schlachtfeld bieten, aber dem ist nicht so. Sie sind sehr gefährlich, da feindliche Scharfschützen diese kleinen Öffnungen im Visier behalten. Im weiteren Kriegsverlauf entwickeln die Deutschen immer simplere Laufgräben, da Baumaterial knapp ist.

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Memorial Museum Passchendaele 1917

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