22 Kommunikation

Schon im Altertum war gute Kommunikation im Krieg ausschlaggebend. Das Teilen von Informationen auf dem Schlachtfeld war oft entscheidend für den Verlauf des Kampfes. Während des Ersten Weltkrieges sorgt der technologische Fortschritt für eine Weiterentwicklung der Kommunikation. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges arbeitet man noch mit visuellen Übertragungsmitteln wie Flaggen und Lichtsignalen. Lichtsignale wurden zum Beispiel mit einem Heliografen übermittelt. Das ist eine Art Spiegel, der das Sonnenlicht reflektiert und so Signale mittels Morsecodes sendet. Schnell wird diese Rolle durch Telegrafie und Telefonie übernommen und gegen Ende des Krieges verwenden die Soldaten auch Radiogeräte. Wenn die modernen Techniken versagen oder durch ungünstige Umstände nicht brauchbar sind, greift die Heeresleitung auf klassische Kommunikationsmittel wie Tauben und Hunde zurück. Sehen Sie sich die ausgestopfte Taube an. Am Fuß trägt sie einen leichten Aluminiumbehälter, in dem Botschaften befördert wurden.

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Memorial Museum Passchendaele 1917

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