09 Die Belgier in der Endoffensive 1918

Der Große Krieg geht seinem Ende entgegen. In der Endoffensive spielen die belgischen Soldaten eine wichtige Rolle. Unter dem Befehl von König Albert I. befreien sie Ende September 1918 gemeinsam mit französischen und britischen Truppen sowohl Passendale als auch Zonnebeke. Die Kehrseite der Medaille: Ein Drittel aller im Ersten Weltkrieg gefallenen belgischen Soldaten findet während dieser Endoffensive den Tod. Am 11. November 1918 folgt der Waffenstillstand. Der Erste Weltkrieg ist vorbei. Hier liegen Besitztümer von Hector „Torten“ Goetinck, der bereits vor dem Krieg Profifußballer war. Während des Krieges war er Teil der Front Wanderers, einer Art Nationalelf der belgischen Armee. Torten ist Kapitän der Mannschaft. Wenn er keinen Dienst hat, bereist er verschiedene alliierte Staaten, um dort mit seinem Team Fußball zu spielen. Torten verliert während des Krieges viele Mitspieler, überlebt selbst aber. Er bleibt ein gefeierter Fußballer und verhilft Club Brügge als Trainer zum ersten nationalen Meistertitel. 1930 ist er während der ersten Weltmeisterschaft Verbandstrainer der belgischen Nationalelf und gleichzeitig auch der erste Verbandstrainer belgischer Herkunft. Tortens Leben endet jedoch noch tragisch: Er kommt während des Zweiten Weltkrieges ums Leben, als eine Bombe sein Haus in Heist trifft.

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Memorial Museum Passchendaele 1917

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