03 Home before Christmas?

Durch die neue Art der Kriegsführung werden sich die Uniformen während des Krieges stark verändern. Die Ausrüstung, die diese Männer tragen, sieht aber noch aus wie die Ausrüstung zu Kriegsbeginn. Links steht ein belgischer Soldat in einer recht schlichten und einfachen Uniform. In der Mitte stehen zwei deutsche Militärs. Der Mann links ist ein gewöhnlicher Soldat in einer derben Wolljacke. Er steht neben seinem Vorgesetzten, einem deutschen Offizier. Seine Ausrüstung ist viel raffinierter und sein Mantel ist aus weicher Wolle gefertigt. Die Deutschen tragen auch die Pickelhaube, einen Helm aus Leder mit Kupferspitze. An dieser Spitze sollten Säbelhiebe abprallen. Die Briten hatten bis zum Ausbruch des Krieges nur Berufssoldaten. Dadurch eignet sich ihre Ausrüstung am besten für einen Grabenkrieg. Ihre Khaki-Uniformen entstanden in den Kriegen in Indien während des 19. Jahrhunderts. Die Briten tränkten ihre beigefarbenen Jacken in Kaffee, Tee oder Schlamm, um in der Umgebung weniger aufzufallen. Der zweite Soldat rechts ist ein Schotte. Am 10. November 1914 gelang es dem schottischen Black Watch-Regiment als einzigem Regiment, die Linie südlich von Zonnebeke zu halten.

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Memorial Museum Passchendaele 1917

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