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Der Sklavenhandel im 17. und 18. Jahrhundert ist Teil des sogenannten Dreieckshandels. Viele Schiffe, die in Seeland auslaufen, fahren nach Westafrika, um dort Sklaven zu kaufen, die sie anschließend nach Amerika bringen. Dort werden sie gezwungen, auf den Plantagen zu arbeiten. Die Schiffe kehren mit edlen Handelswaren nach Europa zurück. Die Bedingungen an Bord sind schlecht, zahlreiche Sklaven erkranken und sterben während der Überfahrt. Vlissingen und Middelburg sind bedeutende Sklavenhäfen. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass der Sklavenhandel zu der Zeit etwas ganz Normales war. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts beginnt man anders über den Wert von Menschen nachzudenken und die Entrüstung über die Sklaverei nimmt zu. Der Sklavenhandel wird 1814 schließlich verboten. Die Niederlande schaffen die Sklaverei allerdings als eines der letzten Länder Europas erst im Jahr 1863 ab.

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Zeeuws maritiem muZEEum

Herzlich Willkommen im Zeeuws maritiem muZEEum. Das muZEEum zeigt Ihnen: - Die Abenteuer von Michiel de Ruyter - Unterwasserschätze aus gesunkenen Schiffen der Niederländischen Ostindien-Kompanie - Interessante maritime Spiele - Geschichten über Seelands berühmte Vergangenheit - Die turbulente Geschichte Vlissingens - Das maritime Leben in Seeland damals und heute